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Liebe Leserinnen und Leser, 

die Ukraine kämpft um ihre Freiheit, für Demokratie und Selbstbestimmung. Für Europa. Kassel hat eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Schyrtomyr beschlossen. Zu einem Erstbesuch ist kürzlich Oberbürgermeister Sven Schoeller in die Ukraine gereist. „Denn in Zeiten des Krieges ist gelebte Solidarität entscheidend“, so Schoeller. Zum Unabhängigkeitstag der Ukraine sendete der Oberbürgermeister dann auch Grüße per Video aus dem Alpen-Urlaub in der Kasseler Hütte. 

Was sein Sozialdezernent Norbert Wett im Rathaus macht wirkt dagegen eher wie ein Querschläger. Statt solidarische Glückwünsche zu senden, befeuerte er ausgerechnet zum Unabhängigkeitstag der Ukraine in der heimischen HNA die Bürgergeld-Debatte des bayrischen CSU-Chefs. Doch wenn Schutz suchenden Ukrainern künftig kein Bürgergeld mehr, sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gezahlt werden würden, kommen zusätzliche Belastungen auf die Stadt Kassel zu. Mehr Bürokratie und finanzielle Risiken. Denn im Unterschied zum Bürgergeld wäre dann nicht mehr der Bund zuständig.

Herzliche Grüße aus der Ukraine erhält unsere Demokratie-Initiative unterdessen von Schyrtomyrs Bürgermeisterin Halyna Shymanska. In ihrer Video-Botschaft für unsere Veranstaltung Couchsurfing Ukraine – Reise durch ein Land im Krieg“ sagte Shymanska: „Unser Land kämpft tagtäglich nicht nur um seine eigene Freiheit, sondern auch um die gemeinsamen europäischen Werte – Demokratie, Würde und Menschlichkeit. Für eine gemeinsame Vision: Europa soll frei, stark und offen für Vielfalt sein.“ 

Das Couchsurfing Ukraine mit Stephan Orth zum Unabhängigkeitstag war dann auch ein schöner Erfolg. Mit knapp 200 bewegten Gästen. Wir zitieren dazu als absolut glaubwürdigen Zeugen den höchsten politischen Beamten der Region. Beamte seien, so heißt es, nicht so leicht zu begeistern. Wir haben es auf jeden Fall geschafft. „Authentisch und absolut ergreifend. Tiefgründig“, schreibt Regierungspräsident Marc Weinmeister auf facebook über unsere Veranstaltung: „Riesenkompliment an Offen für Vielfalt!“. 

Danke, Kompliment angenommen!



Couchsurfing Ukraine: Zur Lesung und zum Talk hatten wir unsere Gäste zum Unabhängigkeitstag der Ukraine im UK 14 in Kassel auf die Coach gesetzt. Buchautor Stephan Orth („Aggressoren darf man nicht belohnen“), den wohl profiliertesten CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter („Trump steht nicht auf Seiten der Europäer“) und Bischöfin Beate Hofmann („Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt.“).  

Die hessische Bischöfin machte deutlich, dass ein derzeit diskutierter Waffenstillstand ein Schritt aber kein Frieden sei. Kein Ende der Aggression und Gewalt gegen Menschen, vor allem Zivilisten etwa in den durch Russland okkupierten Gebieten. Die plädierte unter anderem dafür, dass Europa eine eigenständige Stärke entwickelt, um auf Augenhöhe agieren zu können. Dazu gehöre auch eine Angleichung der vielen verschiedenen Waffensysteme in Europa.  

CDU-Außenpolitiker Kiesewetter forderte, dass das NATO-Bündnis anerkennen muss, dass eine akute Bedrohung durch Russland gegeben ist und seit 2014 die Abrüstungspolitik gepaart mit diplomatischen Bemühungen nicht mehr beidseitig geführt wird. In Deutschland brauche es ein breiteres Verständnis eines gemeinnützigen Jahres, welches die Gesellschaft vorbereite. Neben einem Wehrdienst sollte der Fokus neben dem Sozialdienst auch auf die Bereite des Katastrophenschutzes ausgebaut werden: “Ein verteidigungswilliges Land setzt auf mehr Möglichkeiten als nur auf den Dienst bei der Bundeswehr.“  

Mehr Infos, Eindrücke und Fotos zum Couchsurfing auf unserer Webseite. Dort sind auch zwei ausführliche Interviews mit Autor Stephan Orth und Roderich Kiesewetter zu lesen.  


Kunstwerk 86° WALTER HALİT: Die festliche Einweihung des Kunstwerks findet am Donnerstag, 4. September, um 15 Uhr unter Beteiligung von Gästen aus Politik, Kunst und Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft statt. Redebeiträge halten der Hessische Staatsminister für Kunst und Kultur Timon Gremmels, die Künstlerin Prof. Natascha Sadr Haghighian, Regierungspräsident Mark Weinmeister und Kassels Oberbürgermeister Sven Schoeller. Die Feierstunde wird umrahmt von Schülerinnen und Schülern der Walter-Lübcke-Schule Wolfhagen, dem Mitarbeitenden-Chor des RP Kassel und der Musikgruppe NAWA.  

Die Veranstaltung auf der Freifläche zwischen dem Regierungspräsidium Kassel und Steinweg ist auf 600 Personen begrenzt. Die Plätze sind bereits an interessierte Bürgerinnen und Bürger vergeben worden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Veröffentlichung des Kunstwerks auch aus dem öffentlich angrenzenden Raum zu verfolgen (bspw. Bürgersteige Steinweg, Parkplatz Markthalle, Vorplatz Staatstheater).  

Das nach der Ermordung von Walter Lübcke konzipierte Kunstwerk soll symbolisch für Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine offene Gesellschaft auf dem Dach des Regierungspräsidiums stehen.  


Tag der Akademie Ländlicher Raum: In Stadtallendorf (Kreis Marburg-Biedenkopf) lädt die Akademie für den Ländlichen Raum Hessen am Freitag, 5. September, Bürgermeister*innen und Amtsträger*innen zum zweites Fachforum „Ländliche Entwicklung“ ein. In einem Workshop wird unsere Demokratie-Initiative „Offen für Vielfalt“ den Politiker*innen vorstellen. Wir diskutieren wie mit gezielten Projekten Demokratie und Vielfalt in der Kommune gefördert werden können.


Interkulturelle Woche Wolfhagen: Am Montag, 08. September um 19 Uhr zeigt der Landkreis Kassel in Wolfhagen den Film „Contra“.  Der Film erzählt die Geschichte von Naima Hamid, einer Jurastudentin die auf einen vorurteilsbehafteten Professor stößt. Dieser wird, nachdem er sie rassistisch vorführt, vom Universitätsdekan für die Teilnahme am nationalen Debattierwettbewerb zu ihrem Mentor verpflichtet. Im Anschluss an den Film besprechen Johanna Kindler (Offen für Vielfalt e.V.) und Ramel Jehanbazi (Universität Kassel) die Thematik. 

Kostenlose Tickets und mehr Infos gibt es hier


Vortrag: Die Arolsen Archives – Erinnerung bewahren, Geschichte erforschen am Donnerstag, 18. September 2025, von 18 bis 19.30 Uhr im Haus der Demokratie, Mühlenplatz 7, 34399 Wesertal-Gieselwerder. Die Arolsen Archives bewahren mit über 30 Millionen Dokumenten die weltweit größte Sammlung zu Opfern und Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors. Referentin Franziska Schubert gibt Einblicke in die Entstehung und Bedeutung des Archivs und zeigt, welche Rolle es bis heute für Erinnerungskultur und Forschung spielt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf regionalen Bezügen: Welche Spuren von Deportationen und Zwangsarbeit im Wesertal lassen sich in den Beständen finden? 

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Alle Interessierten werden gebeten, sich bei Hanna Braun per E-Mail an hanna-braun@landkreiskassel.de oder telefonisch unter 0561/1003-2495 vorab anzumelden.



… kommen wir gern der mehrfachen Bitte nach, doch noch einmal zu sagen welche Milch-Produkte dem Milch-Milliardär Theo Müller gehören, der der AfD zwar nicht Butter auf das Brot schmiert, aber spendet und mit AfD-Spitzen posiert. Zu den Produkten der MÜLLER-Gruppe gehören u.a.: Landliebe, Müller Milch, Müller Milchreis, Südmilch, Sachsenmilch und der Joghurt mit der Ecke. Der „rechten Ecke“.  


Mit demokratischen Grüßen 
Michael Sasse
 
Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. 
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