
Liebe Leserinnen und Leser,
zum Tag der Demokratie beglückwünschen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser! Denn Sie sind eine*r von 3,6 Milliarden glücklichen und freien Menschen, die in einer Demokratie leben dürfen. Die Mehrheit der Weltbevölkerung (4,4 Milliarden) lebt in autoritären Regimen oder Diktaturen.
Eine Demokratie zu erhalten ist stets eine Verpflichtung. Dazu gehören Wachsamkeit und Engagement.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Demokratie zu stärken. Im Februar haben wir dafür 10 Projekte und Engagierte als Demokratie-Verstärker*innen ausgezeichnet. Jede Woche erreichen uns seitdem Berichte, Veranstaltungseinladungen und Bilder der Preisträger*innen.
Ein Festival, ein Fußballturnier, Protestaktionen ein Fest – die Preisgelder sind in viele verschiedene Aktionen geflossen, die Demokratie stärken. Weil man vor Ort zum Mitmachen einlädt, Austausch verschiedener Kulturen fördert, Kinder und Jugendliche unterstützt, Kultur ermöglicht und demokratische Teilhabe ausübt.
Zum internationalen Tag der Demokratie sagen wir DANKE! Danke an unsere Demokratie-Verstärker*innen. Für ihre Wachsamkeit, ihren Mut und ihr unermüdliches Engagement. Lesen Sie ausführliche Berichte über ihre Aktivitäten auf unserer Website. Nachmachen dringend empfohlen!
Es gibt vielleicht schon Ideen? Hervorragend! Denn unser Wettbewerb für Demokratie-Verstärker*innen geht 2026 in die nächste Runde.
Weitere Infos folgen…
Zum Start der Interkulturellen Woche hat unser Kooperationspartner, der Landkreis Kassel, Schüler*innen der Walter-Lübcke-Schule zu einem besonderen Filmerlebnis eingeladen. Im Kino Wolfhagen sahen die Schüler*innen den Film „Contra“ von Sönke Wortmann, in den Hauptrollen Christoph Maria Herbst (als Professor Richard Pohl) und Nilam Farooq (als Jurastudentin Naima Hamid). Professor Pohl beleidigt seine Studentin Naima Hamid rassistisch, woraufhin er sie widerwillig für einen Debattierwettbewerb coachen muss, um seine eigene Karriere zu retten. Aus der anfänglichen Abneigung entwickelt sich eine respektvolle Beziehung, in der beide voneinander lernen. Der Film liefert Gesprächsstoff.
Im Anschluss an den Film sprach unsere Referentin Johanna Kindler mit Studentin Ramek Jehanbazi (Uni Kassel) über den Zugang von Arbeiterkindern zur Universität, Rassismus im Unialltag und Bildungsgerechtigkeit.
Mehr Informationen auf unserer Website.
Filmtipps: Zwei bewegende Filme zeigt das Programmkino Bali in Kassel in der Interkulturellen Woche im September: Der Film „Die Möllner Briefe“ (Dienstag, 23.09. um 18 Uhr) beschreibt dem Umgang mit den Geschehnissen und die Entdeckung hunderter Briefe mit Solidaritätsbekundungen, die die Opferfamilien nicht erhielten.
„Spuren. Die Opfer des NSU“ dokumentiert, wie die Hinterbliebenen versuchen, mit dem Geschehen umzugehen (Donnerstag, 25.09. um 17.30 Uhr).
Der Eintritt in die Filme ist frei.
…hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz für sein unangemessenes Verhalten zum Abschluss des Bundestagswahlkampfs im München doch noch still und leise entschuldigt. In einem Telefonat entschuldigte er sich kürzlich bei der Witwe des ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Damit das Ganze nicht völlig ohne Aufmerksamkeit bleibt, machte der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand die Entschuldigung von Merz in einem Gespräch mit der Redaktion der HNA öffentlich bekannt. Ob Merz vor Ende seiner Legislaturperiode noch einmal zu einem Auftritt nach Kassel kommt oder das Pflaster scheut, bleibt fraglich. Die Buchmacher in Großbritannien nehmen darauf jedenfalls keine Wetten an.
Mit demokratischen Grüßen
Michael Sasse
Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V.
Goethestraße 77, 34119 Kassel
T +49 561 499 44 258
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