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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Demokratie, berauschend schön! Wild, kreativ, herausfordernd. Und voller Energie! Die neue Late-Night-Show des Staatstheaters Kassel DICKES D ist wirklich ein echt dickes Ding. Was für ein furioser Start der neuen Demokratie-Reihe in Kassel.  

Die Idee dazu war Anfang des Jahres entstanden, als es landesweite Proteste gegen Rechtsextremismus gab. Nach einer Demo kam im Ensemble schnell der Wunsch auf, zur Stärkung unserer Demokratie aktiv beizutragen. Künstlerisch sollte es sein, aber auch Zivilgesellschaft einbinden. Das Ergebnis: Eine politische Late-Night-Show mit ganz unterschiedlichen Ideen, Impulsen und einzelnen Formaten. Theatralisch, demokratisch, kritisch, kämpferisch, einfach und anspruchsvoll zugleich. Aber nie ohne eine gehörige Portion Selbstironie, die den Horizont aufschließt. 

Zum Start der Serie erklärte die griechische Göttin Athene höchst unterhaltsam mit Handpuppen die historischen Wurzeln freier Gerichtsbarkeit. Fakten-Freddy checkte den Fake-News-Level des Publikums, eine hessisch-freundliche Serviererin mixte Mut-Drinks für Demokratinnen und Demokraten. Aus Kassel war der erste Reichskanzler der Republik, Philipp Scheidemann, dabei. Und eine Live-Schaltung an die Quelle der Demokratie, das griechische Schnellrestaurant Athena im Kasseler Stadtteil Kirchditmold, gab es auch. Im abschließenden Talk des Abends durften wir unsere Demokratie-Initiative vorstellen.  

Das alles macht vor allem eins: Lust auf die nächsten Folgen! Schon einmal notieren, am 12. Februar und 19. April 2026 gehen die nächsten beiden Folgen der Reihe auf Sendung. Start jeweils um 20.15 Uhr im TiF-Foyer (Theater im Fridericianum) in Kassel.



Gottesdienst zur Bombennacht: Zum Gedenken an die Zerstörung Kassels am 22. Oktober 1943 beteiligt sich unsere Demokratie-Initiative am Mittwoch, 22. Oktober von 18:00 bis 19:30 Uhr am Ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche. Mitwirkende sind u.a. Bischöfin Beate Hofmann, Dekan Michael Glöckner und Reverend Kate Massey, Canon for Arts and Reconciliation (Coventry, Großbritannien).


Jeder Stein steht für ein Schicksal: Neue Stolpersteine hat der Verein Judaica Meimbressen jetzt verlegt. In Meimbressen, Ortsteil der Gemeinde Calden (Kreis Kassel), lebten 70 Menschen jüdischen Glaubens. Zur Verlegung waren Angehörige aus Israel, den USA und Großbritannien angereist. Schüler der Heinrich-Grupe-Schule lasen zur Verlegung eigens verfasste Texte. Der Verein setzt sich für die Erinnerung an das jüdische Leben im Ort ein.  


Kognitive Kriegsführung: Während klassische Formen der militärischen Auseinandersetzung seit Jahrhunderten bekannt sind, gewinnt heute ein unsichtbares Schlachtfeld zunehmend an Bedeutung: Kognitive Kriegsführung. In einem Tagesseminar zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung informiert die Europa-Union am Samstag, 11. Oktober, im H4 Hotel Kassel (Baumbachstraße 2) ab 10 Uhr darüber. Mit dabei Oberst Johann Schmid vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.  


Sondervorführung: Das Leben des jüdischen Schriftsteller Walter Kaufmann beleuchtet der Kinofilm „Walter Kaufmann - Welch ein Leben!“. Mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung wird der Film am Dienstag, 21. Oktober um 19 Uhr als Sondervorführung im Cineplex Baunatal gezeigt. 


Musik aus Moldawien: Das Sara-Nussbaum-Zentrum in Kassel lädt am Dienstag, 21. Oktober um 19 Uhr zum Konzert des Duos Efim Chorny und Susanne Ghergus ins Zentrum ein. Die beiden Musiker aus Moldawien werden ihr Programm „From Folk to Cabaret“ präsentieren und jiddische Lieder spielen.  


Lesung: Zur musikalischen Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt“ mit dem Ensemble OPUS 45 und dem Schauspieler Roman Knižka lädt die Region Kassel ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 25. Oktober, um 19:00 Uhr im Kulturladen Wolfhagen statt. Die Lesung verbindet Texte von Inhaftierten des Ghettos Theresienstadt mit klassischer Musik. ​

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber hier erforderlich.



… fragen wir uns, ob Sachsen-Anhalt ohne Döner wirklich schöner wäre? Ulrich Siegmund, Landeschef der AfD in Sachsen-Anhalt, war einer der Redner beim Geheimtreffen von Potsdam. Er warb dort um finanzielle Zuwendungen, um seine Vision für sein Bundesland umsetzen zu können, sollte die AfD dort an die Regierung kommen. Das Straßenbild müsse sich ändern, sagte Siegmund. Ausländische Restaurants sollten unter Druck gesetzt werden. Es solle in Sachsen-Anhalt „für dieses Klientel möglichst unattraktiv sein zu leben“. Das, was Siegmund in Potsdam vortrug, könnte entscheidend für ein mögliches AfD-Verbotsverfahren sein. Denn dieses Gedankengut ist rassistisch und damit verfassungsfeindlich. Unterdessen triumphiert die AfD jedoch in den Umfragen. Gemeinsam mit dem BSW könnten die Rechtsextremisten bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt möglichweise eine Mehrheit holen. Es droht viel braune Soße!  


Mit demokratischen Grüßen 
Michael Sasse
 
Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. 
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