Owning Your Brand’s Social Community Drives More Shoppers and Sales

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Empathie als Basis einer neuen Führungskultur? Mitgefühl und Verständnis als zukunftsfähige Führungskultur?

„Ja!“, hat Magdalena Rogl, Head of Diversity and Inclusion bei Microsoft und HR Linked-In Top Voice 2025 beim Netzwerkfest unserer Demokratie-Initiative gesagt. Und in ihrem inspirierenden Vortrag auch verraten, wie das gelingt.

Vor mehr als 70 Kolleginnen und Kollegen unserer Kooperationspartner gab Magdalena Rogl wertvolle Impulse, wie wir Führung und Unternehmenskultur neu denken können. Und begeisterte damit.

Friederike Braun-Lüdicke und Olenga Poliment Okita gaben im Anschluss Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Als Head of Diversity and Culture bei der B. Braun Gruppe leitet Friedericke Braun-Lüdicke ein globales Team, das die Themen Diversity und Kultur verantwortet. Das Unternehmen verfolgt dabei einen besonderen Diversity-Ansatz, mit dem es seit Jahren erfolgreich ist.

Im Berufsalltag ist Diversity-Management mehr als Programm und Strategie – es geht um Menschen. Das wurde auch durch Einblicke in Olenga Poliment Okitas Arbeitsalltag bei bei der K+S Gruppe deutlich, bei der er mit offenen Armen empfangen wurde. „Hier kann ich sein, wie ich bin“, beschreibt er. Und blickt mit einer ordentlichen Portion Optimismus in die Zukunft: „Die Vielfalt, die das Unternehmen propagiert, wird hier wirklich gelebt.“

Beim abschließenden Diversity-Rundgang präsentierten unsere Kooperationspartner aktuelle Publikationen rund um Diversity & Inclusion. Dort konnten sich die Gäste Inspirationen für die eigene Umsetzung holen. Mit dabei waren: SMA Solar, Gesundheit Nordhessen, Hephata Diakonie, K+S Gruppe, die Universität Kassel und B. Braun.

Ergebnis? Fortsetzung folgt!



Endspurt! Bis zum 15. Dezember nehmen wir noch Bewerbungen für den Wettbewerb der Demokratie-Verstärker 2026 entgegen. Einzelpersonen, Initiativen, Vereine und Bildungsstätten, die mit ihren Projekten Dialog, Austausch, Verständigung und Miteinander fördern und zur Stärkung der Demokratie beitragen, können Projekte einreichen. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro unterstützt ehrenamtliches Engagement und fördert den Einsatz für eine weltoffene Zivilgesellschaft. 

Auf unserer Website gibt es alle Informationen.


Flirt mit der AfD? Der Verband der Familienunternehmer lädt zu ihren Parlamentarischen Abenden jetzt Vertreter der rechtsextremistischen Partei ein. Das hat für Negativschlagzeilen gesorgt. Mit RossmannOettker und Vorwerk haben daraufhin jetzt drei prominente Familienunternehmen als Reaktion den Verband verlassen. Der Kasseler Bahntechnik Hersteller Hübner ist ebenfalls ein Familienunternehmen und Mitglied im Verband. „Wir überprüfen turnusmäßig unsere Mitgliedschaften in Verbänden und werden das auch in diesem Fall tun“, hieß es dazu gegenüber der Hessischen Allgemeinen (HNA). Ein Hübner-Sprecher betonte: „Wir stehen entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit.“ Nicht zuletzt deshalb hatte Hübner im Jahr 2018 in Kassel unsere Demokratie-Initiative "Offen für Vielfalt" mit ins Leben gerufen.

Das wohl größte Familienunternehmen der Region, der Medizintechnik-Hersteller B. Braun aus Melsungen, ist kein Mitglied bei den Familienunternehmern. Aber ebenfalls Kooperationspartner unserer Demokratie-Initiative. „Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit sind mit den Werten von B.Braun nicht vereinbar. Daraus ergibt sich eine klare Distanzierung von allen politischen Kräften und Parteien, die dies propagieren“, so eine B.Braun-Sprecherin.

Der Verband der hessischen Unternehmerverbände betont, dass wirtschaftspolitische Ansichten der AfD wirtschafts- und beschäftigungsfeindlich seien: „Wir laden daher die AfD weder zu Veranstaltungen und Podien noch zu Fachgesprächen oder Ähnlichem ein“. Wir als Demokratie-Initiative auch nicht 😉...


136.000: So viele Frauen und Mädchen waren laut Kriminalstatistik 2024 von Partnerschaftsgewalt betroffen. Die Zahlen steigen seit Jahren – und jede einzelne Zahl steht für ein Schicksal, eine Geschichte, eine Kollegin, eine Mitarbeiterin, eine Freundin. Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelfall. Sie ist ein strukturelles Problem. Statistisch gesehen kennt jede*r eine betroffene Person. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man Hilfe und Beratung erhalten kann. Wir machen daher auf das Hilfetelefon aufmerksam. Unter der Nummer 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de erhalten Betroffene Hilfe und Beratung. Etwas 100 Mitarbeiterinnen sind 24 Stunden erreichbar. Sie unterstützen kostenfrei und vertraulich in 18 Sprachen, in Leichter- und in Gebärdensprache. Und sie vermitteln bei Bedarf an Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, die Polizei oder weitere Einrichtungen.

Unser Tipp: Telefonnummer unter einem Synonym abspeichern.


Vortrag: Antifeminismus als Demokratiegefährdung im Haus der Sozialwirtschaft in der Treppenstraße 4  am 4. Dezember um 18 Uhr. Antifeminismus richtet sich politisch gegen einen vermeintlich allmächtigen Feminismus und gegen die Personen und Institutionen, die damit verbunden werden. Dabei wirken unterschiedliche Akteur*innen mit spezifischen Forderungen, die gesellschaftliche Anschlussfähigkeit erzeugen und sich an aktuelle politische Entwicklungen anbinden. Zentral ist, wie wir dem begegnen, Handlungssicherheit gewinnen und solidarische Strukturen gegen Vereinzelung und „Silencing“ aufbauen. Das Kasseler Frauenbündnis lädt ein. 


Kirchengeschichte: Führung in der Karlskirche. Jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 15 Uhr. Das Team "Führungen an der Karlskirche" lädt zu abwechslungsreichen Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein: Von der Karlskirche als Kirche der Hugenotten über die Gräber unter dem Kirchenraum bis hin zur Architektur als Ausdruck von "gebautem Glauben" - und vielem mehr. 

Mehr Informationen: EKKW Website: Veranstaltungen in der EKKW.


Der etwas andere Weihnachtsmarkt: Im Kulturzentrum Kreuz Schlitzer Straße 81 in FuldaAm Sonntag, 14. Dezember von 13 bis 18 Uhr. Glühwein, Soli Markt mit Schnäppchen, Selbstgemachtes, Waffeln, Kaffee, Kuchen, der Weihnachtsmann kommt. Kultur, Crepes, Kekse und vieles mehr. 



… bleibt das Stadtbild für Friedrich Merz weiterhin ein ProblemAls neuer Schirmherr der Bundesstiftung Integration hat der Bundeskanzler die Festrede anlässlich einer Preisverleihung der Stiftung in Berlin gehalten. Dutzende Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung haben dann eine stille Form des Protests gewählt, indem sie den Saal während der Rede verlassen haben. „Wir respektieren die Entscheidung“, erklärte ein Stiftungssprecher auf  Anfrage: „Die rassistischen und diskriminierenden Hasskommentare, die im Zusammenhang daraufhin in den sozialen Medien verbreitet wurden, verurteilen wir aufs Schärfste."

Deutlich freundlicher waren da die jüngsten Begegnungen zur Einbürgerungsfeier mit Sozialdezernent Norbert Wett (Foto: Mario Zoll) und Oberbürgermeister Sven Schoeller im Rathaus Kassel

954 Menschen aus insgesamt 96 Staaten haben im Jahr 2024 in Kassel die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. „Unsere Gesellschaft lebt von den Menschen, die sie formen. Sie bringen neue Perspektiven, Erfahrungen und Ideen mit, die unser Zusammenleben bereichern. Ihr Entschluss zur Einbürgerung zeigt Ihre Verbundenheit mit unserem Land, und wir sind stolz darauf, Sie als Teil unserer Gemeinschaft begrüßen zu dürfen“, erklärte Oberbürgermeister Sven Schoeller. Wohltuende Wort.


Mit demokratischen Grüßen 
Michael Sasse
 
Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. 
Goethestraße 77, 34119 Kassel 
T +49 561 499 44 258
kontakt@offenfuervielfalt.de
 
Besuchen Sie uns auf www.offenfuervielfalt.de
Folgen Sie uns auf Instagram: offenfuervielfalt


Copyright © Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. All rights reserved.
 Wenn Sie keine weiteren E-Mails empfangen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an: 
kontakt@offenfuevierlfalt.de.