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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

manch altbewährte Tradition sollte trotz Fortschritt beibehalten werden: Dazu zählt ganz besonders das gemeinsame Kaffeetrinken bei leckerem Kuchen, auch bekannt als Kaffeeklatsch. Warum also nicht das Gemütliche mit dem Demokratischen verbinden? Bei unserem Kaffeeklatsch-Format vor Wahlen kommen wir mit Kandidierenden ins Gespräch. 

Dieses Jahr haben wir zur Kommunalwahl einen anderen Fokus gewählt. Anlässlich des Weltfrauentags werden wir mit den jüngsten Kandidatinnen zur Kasseler Stadtverordnetenversammlung ins Gespräch kommen. Eingeladen haben wir die Kandidatinnen auf den vorderen Listenplätzen für die demokratischen Parteien die bereits in Fraktionsstärke im Kommunalparlament vertreten sind. 

Wir freuen uns ein Podiumsgespräch mit anschließendem Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen mit Alisare Dahere (CDU), Kepiaya Prabaharan (SPD), Natalie Sperl (Bündnis 90/Die Grünen) und Marwa Farighi (Die Linke). 

Die Veranstaltung findet am Samstag, 7. März, um 15 Uhr in den Räumen von Weit.Vorn (Friedrichsstraße 28) in Kassel statt. Vor Ort gibt es Raum um Fragen zu stellen, aktuelle Themen zu diskutieren, Anliegen oder sich auch persönlich einzubringen. 

Achtung: Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich. Daher jetzt Kaffee und Kuchen sichern - bei dem in Hessen einmaligen Format zum persönlichen Kennenlernen der Kandidatinnen. Selbstverständlich sind auch Männer gern gesehene Gäste!  

Hier geht es zur Anmeldung.



Unsere Kampagne Vielfalt kann man wählen! ist seit dieser Woche in den Trams der KVG in Kassel unterwegs. Mit Flyern und Plakaten zeigen wir Kandidierende von CDU, SPD, Die Grünen, FDP, Freie Wähler und Volt. 

Du kennst einen Ort, an dem die Flyer ausgelegt werden sollten? Dann hol dir eine Handvoll Flyer in unserer Geschäftsstelle, in unserem Demokratie-Laden in der Goethestraße 77 in Kassel. Immer dienstags und donnerstags von 10-15 Uhr.


DICKES D: Die neue Late-Night Show des Staatstheater Kassel geht in die zweite Folge: Während der Autoritarismus blüht und viele Menschen mutig dagegenhalten, setzt auch Kassel wieder ein Zeichen für die Demokratie! Mit dabei sind in der neuen Folge eine Mutter des Grundgesetzes, Elisabeth Selbert, sowie Korrespondenzen in den Iran und nach Griechenland. Und es gibt ein Wiedersehen mit Säuli und Claudia. Die Vorstellung am kommenden Donnerstag, 12.02., um 20:15 Uhr im Theater im Fridericianum (TiF) ist bereits ausverkauft. Als Kooperationspartner der Late-Night-Show können wir hier aber die allerletzte Eintrittskarte verlosen. Dazu einfach als Leser*in des Newsletters eine Mail an kontakt@offenfuervielfalt.de senden.


Unser Kooperationspartner, das VW-Werk in Baunatal, würdigt auch 2026 Projekte mit dem Sara-Nussbaum-Preis. Insgesamt werden 3.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Der Preis zeichnet junge Menschen aus, die mit kreativen Projekten zeigen, wie Vielfalt zur Stärke wird und wie wir gemeinsam Brücken bauen können. Sara Nussbaum wurde 1942, im Alter von 74 Jahren, zusammen mit 752 weiteren jüdischen Bürgern Kassels nach Theresienstadt deportiert. Doch statt aufzugeben, meldete sie sich freiwillig für die Arbeit in der Krankenstation. Dort rettete sie unzählige Leben: Durch falsche "Typhus"-Diagnosen verhinderte sie immer wieder den Transport von Mithäftlingen nach Auschwitz. Sie überlebte und kehret 1945 nach Kassel zurück. Sie wurde als erste Frau zur Ehrenbürgerin Kassels ernannt. 

Weitere Informationen findet ihr hier.


Demokratie-Laden als Wärmestube: Nach dem Besuch auf dem Wehlheider Wochenmarkt konnte sich der Fraktionschef der SPD im Bundestag, Matthias Miersch, bei einem heißen Tee in unserer Geschäftsstelle aufwärmen. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Daniel Bettermann stellte er sich den interessierten Fragen unseres Vereinsvorstands sowie von Wirtschaftsvertretern unserer Kooperationspartner.  

Volker Pape, Leiter der Akademie für Bildung der Gesundheit Nordhessen, war insbesondere der Austausch über die Gesetzgebung für ausländische Fach- und Arbeitskräfte wichtig. Pape berichtete aus der Praxis: Auszubildende, die für eine Pflegeausbildung nach Deutschland kommen, konnten erst zum Tag des offiziellen Ausbildungsstart am 1. Oktober einreisen. Begleitetes Ankommen und ein strukturiertes Onboarding seien dadurch nicht möglich. Und: Zunehmende bürokratische Hürden, überlastete Ausländerbehörden und unterbesetzte Botschaften seien ein Problem. Rückmeldungen und Terminvergaben können bei den Behörden Monate dauern, was den Ausbildungsbetrieb verzögere. Dabei ist Deutschland auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Die Gesundheit Nordhessen ist mit mehr als 500 Auszubildenden pro Jahr der größte Ausbildungsbetrieb in Nordhessen.  

Der SPD-Fraktionschef konnte zumindest etwas beruhigen:  Eine weitere Verschärfung der Regelungen und zusätzliche bürokratische Hürden beim Zuzug von Fachkräften werde es mit der SPD nicht geben, versicherte Miersch. 


Ausstellungseröffnung „Rechter Terror in Hessen“:  Die Katholische Akademie Fulda und „Fulda stellt sich quer“ laden am Dienstag, 17. Februar, um 19.00 Uhr in die Katholische Akademie Fulda ein. Die Politikwissenschaftler Sascha Schmidt und Yvonne Weyrauch haben „Rechter Terror in Hessen“ in ihrem Buch (Wochenschau-Verlag, 2023) umfassend dokumentiert. Seit der Gründung des Bundeslandes Hessen haben mindestens 21 Menschen durch rechte Gewalt ihr Leben verloren.  

Auf Grundlage ihrer Recherchen haben die beiden Autoren eine Ausstellung konzipiert. Die vom Fotografen Mark Mühlhaus bebilderten Exponate zeigen ausgewählte Fälle rechter Gewalttaten aus allen hessischen Regionen. Die Fotografien machen deutlich: An vielen Tatorten erinnert heute nichts an die Verbrechen – und genau das macht das Erinnern so notwendig.  

Die Ausstellung ist ein Projekt des DGB-Bildungswerks Hessen und wird gefördert von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. 

Anmeldung unter Kontakt@fulda-stellt-sich-quer.de  


Kinofilm: ​Der Film „Unten im Ortsverein“ wird am Sonntag, 22. Februar, um 14.30 Uhr, einmalig im Bali Kino in Kassel gezeigt. Der Film begleitet über Monate die Arbeit eines SPD-Ortsvereins: Sitzungen, Diskussionen, Wahlkampf, Zweifel, Engagement. Er zeigt, wie Demokratie im Alltag tatsächlich gelebt wird. Der Kinofilm ist eine Einladung zum Austausch über Engagement und Verantwortung.  


Bürgerschulung: Gewalt-Sehen-Helfen Schulung am 19.2.; 28.5.; 17.9.; 19.11.2026 jeweils um 16:00 bis ca. 20:00 Uhr im Rathaus in Kassel im Kommissionszimmer I. Wir alle können tagtäglich und von einer auf die andere Minute in Situationen geraten, die gewaltträchtig und gefährlich sind. 

Anmeldung über praeventionsrat@kassel.de.  



… stürmen die Narren nach ihrem Karnevalsumzug durch Kassel wieder das Rathaus. Rosenmontagsumzüge haben auch an der Fulda Tradition. Sie führen zurück auf eine Urkunde aus dem Jahr 1431 (Geschichte des Karnevals in Kassel | Stadt Kassel). Doch was die Rolle des Karnevals in Kassel während der NS-Zeit betrifft, verraten die städtischen Chronisten auch fast 100 Jahre später nichts. Zur Sache sei gesagt, dass die Nazis nach der Machtergreifung 1933 bis zum Kriegsbeginn 1939 in deutschen Städten Rosenmontagsumzüge zuließen – und sie gleichgzeitig zu Propagandazwecken und für übelste antisemitische Hetze nutzten. Ein Großteil der Karnevalisten ließ sich willig gleichschalten, nur wenige waren aufmüpfig. Wie der Düsseldorfer Kanrevalspräsident, der vor Nazi-Witzen in der Bütt nicht zurückschreckte und dafür mit seinem Leben bezahlte. Vielleicht gehen Historiker*innen dem Karneval unter dem Hakenkreuz in Kassel ja noch einmal nach. In Nordhessen hatte 2025 zuletzt die Burschenschaft Neukirchen für Empörung gesorgt, die den örtlichem Kirmesumzug im Schwalm-Eder-Kreis mit ihren Mottowagen für rassistische Hetze genutzt hatte.   


Mit demokratischen Grüßen 
Michael Sasse
 
Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. 
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