Liebe Freundinnen und Freunde unserer Initiative,


in Anlehnung an eine bekannte Werbekampagne formulieren wir es heute einmal so: "Nicht nur hinter dieser Zeitung steckt ein kluger Kopf." Denn was für die Macher von Zeitungen gilt, trifft auch auf ihre Leserinnen und Leser zu. Zeitunglesen bildet - und trägt zu Informationen und Meinungsbildung in einer Demokratie ganz maßgeblich bei. Deshalb hat Axel Grysczyk, Chefredakteur der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA), mit der frischgedruckten HNA ganz besonders gern für ein Foto Modell gesessen. Denn heute am 3. Mai feiern wir den Internationalen Tag der Pressefreiheit. 

Heimatzeitungen kommen in unserer Republik eine besondere Bedeutung bei. Sie genießen nach den beiden TV-Formaten Tagesschau und heute journal unter allen Medientiteln die höchste Glaubwürdigkeit in unserem Land. Was Lokaljournalismus in einer Demokratie leisten soll? Idealerweise ist er vor Ort dafür zuständig, zu informieren, Missstände aufzudecken und eine pluralistische Meinungsbildung zu fördern. Nahbar und kritisch zu gleich. Angesichts der immer schwerer werdenden Rahmenbedingungen für die Redaktionen vielerorts keine leichte Aufgabe mehr. 

Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine will dagegen weiter den eigenen hohen Ansprüchen gerecht werden und eine qualitativ ordentliche Berichterstattung gewährleisten. Als Kooperationspartner ist die HNA übrigens seit vielen Jahren an Bord unserer Initiative für Demokratie und Vielfalt. Wer von unseren Newsletter-Leser*innen die HNA bislang noch nicht gelesen hat, kann heute ein kostenloses dreimonatiges Probeabo gewinnen. Dazu einfach eine Mail an kontakt@offenfuervielfalt.de senden. Diejenigen unter uns, die die HNA bereits regelmäßig lesen, können aber auch etwas gewinnen: eine Zeitungsmailbox für den Vorgarten oder die Haustür. Auch dazu einfach eine Mail an uns senden. Jeweils mit dem Stichwort Probeabo oder Zeitungsbox. 

Und zum Abschluss noch einen aktuellen Fernsehtipp: ARD alpha zeigt heute um 22:15 Uhr eine Reportage ("Die Lokalzeitung - von gestern oder unverzichtbar?") über die Arbeit von Lokslreporter*innen.




Kein Platz für Nazis! Unter diesem Motto waren wir am vergangenen Samstag mit unserem Demokratie-Mobil in Wesertal in Nordhessen unterwegs. Unser Ziel: friedlich und laut gegen den sogenannten "Lesertreff" des rechtsextremen Meinolf Schönborn in Gieselwerder zu demonstrieren - zusammen mit dem Verein "Wesertal ist bunt", vielen Gleichgesinnten, Politprominenz und mehreren richtig lauten Bands. Schönborn, ein langjähriges Mitglied der NPD, zog 2020 in die ehemalige Flüchtlingsunterkunft in Gieselwerder, in der er regelmäßig Informationsveranstaltungen und Kameradschaftsabende veranstaltet. Nach seinen Plänen soll das Anwesen als Schutz- und Trutzburg und Schulungszentrum für Menschen rechter Gesinnung genutzt werden. Das Anwesen wird mittlerweile von mehreren Personen dauerhaft bewohnt. 

Doch Schönborn hat seine Rechnung ohne den Verein "Wesertal ist bunt" gemacht. Der Verein informiert und dokumentiert nicht nur die Aktionen und Aktivitäten der rechten bis rechtsextremen Szene in Gieselwerder, sondern protestiert regelmäßig auch öffentlich dagegen und wirbt bspw. mit geschichtlicher Aufarbeitung sowie der Unterstützung von Geflüchteten auch für eine demokratische Gesellschaft.

Die friedriche Kundgebung am Samstag hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich in Wesertal und Nordhessen aktiv Bürger*innen für Vielfalt, Respekt und Toleranz und gegen Rechtsextremismus und Hass einsetzen. Mit dabei waren unter anderem Landrat Andreas Siebert sowie Vertreter*innen aus Land- und Bundestag. 

Ihr möchtet den Verein und alle weiteren Aktionen unterstützen? Interessierte können sich über info@wesertal-ist-bunt.de bei Oliver Vogt und Silke Jordan melden. Neue Vereinsmitglieder sind dringend erwünscht - damit Wesertal weiterhin laut gegen Nazis bleibt!



Geschichte: Einen Vortrag über den Kommandanten und SS-Führer Karl Otto Koch hält Dr. Sebasdtian Weitkamp (Gedenkstätte Esterwegen) am Mittwoch, 10. Mai um 18 Uhr im Stadtmuseum Kassel. Koch was ein SS-Führer in den frühen Konzentrationslagern 1933 - 1937 und wurde vom NS-Regime letztendlich wegen Korruption hingerichtet. 


Die Zeitschrift "Der Kicker" ist seit über 100 Jahren führendes Fachblatt für Fußballfans. Wie jedoch entwickelte sich das vom jüdischen Inhaber gegründete Blatt in der NS-Zeit? Herausgeber Dr. Henry Wahlig spricht über diese und weitere Fragen und stellt die 2022 veröffentlichte Studie zur Zeitschrift im Nationalsozialismus vor. Eine Aufarbeitung auch anhand von Beispielen aus dem Kasseler Sport. Am Dienstag, 23. Mai von 18 bis 20 Uhr in der Volkshochschule (Wilhelmshöher Allee 19-21). 

Der Eintritt beträgt fünf Euro. 



... ist unsere Initiative und unser Slogan auch im südichen Lampertheim angekommen. Bei den örtlichen Aktonswochen der Aktion Mensch rund um den 5. Mai werden die Mitwirkenden aller Institutionen - von Lebenshilfe über Behindertenarbeit, inklusiven Kindertagesstätten bis zum Kanu-Club - in einem einheitlichen Outfit auftreten: in T-Shirts mit dem Aufdruck "Offen für Vielfalt - Geschlossen gegen Ausgrenzung", der für alle Mitglieder steht. Denn alle Beteiligten der verschiedenen mitwirkenden Organisationen eint das Ziel, die Zukunft barrierefrei zu gestalten. Um Gleichstellung zu erreichen. Wir freuen uns sehr, dass das Motto unserer Initiative als verbindender Slogan im Lampertheim gewählt worden ist. Und wünschen viel Erfolg!


Mit demokratischen Grüßen 
Michael Sasse 
 
„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ 
c/o Verein zur internationalen Verständigung e.V. 
Friedrich-Ebert-Str. 160, 34119 Kassel 
T +49 561 301- 2525 
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